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nydus/Die TraumdeutungPublic
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VI. Die Traumarbeit.

der Traumbildung zufällt, nicht wundern. Das Wort, als der Knotenpunkt mehrfacher Vorstellungen, ist sozusagen eine prädestinierte Vieldeutigkeit und die Neurosen (Zwangsvorstellungen, Phobien) benutzen die Vorteile, die das Wort so zur Verdichtung und Verkleidung bietet, nicht minder ungescheut wie der Traum19. Daß die Traumverstellung bei der Verschiebung des Ausdruckes mitprofitiert, ist leicht zu zeigen. Es ist ja irreführend, wenn ein zweideutiges Wort anstatt zweier eindeutiger gesetzt wird; und der Ersatz der alltäglich nüchternen Ausdrucksweise durch eine bildliche hält unser Verständnis auf, besonders da der Traum niemals aussagt, ob die von ihm gebrachten Elemente wörtlich oder im übertragenen Sinne zu deuten sind, direkt oder durch Vermittlung eingeschobener Redensarten auf das Traummaterial bezogen werden sollen. Es ist im allgemeinen bei der Deutung eines jeden Traumelementes zweifelhaft, ob es:

  • a) im positiven oder negativen Sinne genommen werden soll (Gegensatzrelation);
  • b) historisch zu deuten ist (als Reminiszenz);
  • c) symbolisch oder ob
  • d) seine Verwertung vom Wortlaute ausgehen soll.

Trotz dieser Vieldeutigkeit darf man sagen, daß die Darstellung der Traumarbeit, die ja nicht beabsichtigt, verstanden

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