Anordnung zu Worten unserer Muttersprache zusammensetzen.
Die sekundäre Bearbeitung ist jenes Moment der Traumarbeit, welches von den meisten Autoren bemerkt und in seiner Bedeutung gewürdigt worden ist. In heiterer Verbildlichung schildert H. Ellis dessen Leistung (Einleitung, p. 10):
»Wir können uns die Sache tatsächlich so denken, daß das Schlafbewußtsein zu sich sagt: Hier kommt unser Meister, das Wachbewußtsein, der ungeheuer viel Wert auf Vernunft, Logik u. dgl. legt. Schnell! Faß die Dinge an, bringe sie in Ordnung, jede Anordnung genügt – ehe er eintritt, um vom Schauplatze Besitz zu ergreifen.«
Die Identität dieser Arbeitsweise mit der des wachen Denkens wird besonders klar von Delacroix (p. 526) behauptet:
»Cette fonction d’interprétation n’est pas particulière au rêve; c’est le même travail de coordination logique que nous faisons sur nos sensations pendent la veille.«
J. Sully vertritt dieselbe Auffassung. Ebenso Tobowolska:
»Sur ces successions incohérentes d’hallucinations, l’esprit s’efforce de faire le même