beunruhigt auf und dachte nach, was dasselbe wohl bedeuten möge, schlief jedoch hierüber allmählich wieder ein und hatte nun einen noch viel seltsameren Traum, der mich noch mehr in Furcht und Verwirrung gesetzt hat.« Nach Anhören der Traumerzählung sagt Josef: »Dein Traum, o König, ist dem Anschein nach wohl ein zweifacher, allein beide Gesichte haben nur
Fortschreitende Deutlichkeit aufeinanderfolgender Traumbilder.
Jung, der in seinem »Beitrag zur Psychologie des Gerüchtes« erzählt, wie der versteckt erotische Traum eines Schulmädchens von ihren Freundinnen ohne Deutung verstanden und in Abänderungen weitergeführt wurde, bemerkt zu einer dieser Traumerzählungen, »daß der Schlußgedanke einer langen Reihe von Traumbildern genau das enthält, was schon im ersten Bild der Serie darzustellen versucht worden war. Die Zensur schiebt den Komplex so lange wie möglich weg durch immer wieder erneute symbolische Verdeckungen, Verschiebungen, Wendungen ins Harmlose usw.« (l. c. p. 87). Scherner hat diese Eigentümlichkeit der Traumdarstellung gut