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nydus/Die TraumdeutungPublic
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VI. Die Traumarbeit.

Kind onaniert hat, was ihre Erinnerung bisher nur vom Bruder bewahrt hatte. Eine Kenntnis des männlichen Genitales, die ihr später verloren ging, muß sie nach den Angaben dieses zweiten Traumes damals früh erworben haben. Ferner deutet der zweite Traum auf die infantile Sexualtheorie hin, daß die Mädel durch Kastration aus Buben hervorgehen. Nachdem ich ihr diese Kindermeinung vorgetragen, findet sie sofort eine Bestätigung hiefür in der Kenntnis der Anekdote, daß der Bub das Mädel fragt: Abgeschnitten? worauf das Mädel antwortet: Nein, immer so g’west.

Das Wegschicken der Kleinen, des Genitales im ersten Traum, bezieht sich also auch auf die Kastrationsdrohung. Endlich grollt sie der Mutter, daß sie sie nicht als Knaben geboren hat.

Daß das »Überfahrenwerden« sexuellen Verkehr symbolisiert, würde aus diesem Traume nicht evident, wenn man es nicht aus zahlreichen anderen Quellen sicher wüßte.

  1. Darstellung des Genitales durch Gebäude, Stiegen, Schachte.

(Traum eines

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