(230) Die hier vorgetragenen, damals sehr unwahrscheinlich klingenden Sätze haben später durch die »diagnostischen Assoziationsstudien« Jungs und seiner Schüler eine experimentelle Rechtfertigung und Verwertung erfahren.
(231) Die erste Andeutung des Moments der Regression findet sich bereits bei Albertus Magnus. Die Imaginatio, heißt es bei ihm, baut aus den aufbewahrten Bildern der sinnenfälligen Objekte den Traum auf. Der Prozeß vollzieht sich umgekehrt wie im Wachen (nach Diepgen, p. 14). – Hobbes sagt (im Leviathan, 1651): »In sum, our dreams are the reverse of our waking imaginations, the motion, when we are awake, beginning at one end, and when we dream at another.« (Nach H. Ellis, p. 112.)
(232) »Weitere Bemerkungen über die Abwehrneuropsychosen.« Neurologisches Zentralblatt 1896, Nr. 10. (Sammlung kl. Schriften z. Neurosenlehre, p. 112.)
(233) In einer Darstellung der Lehre von der Verdrängung wäre auszuführen, daß ein Gedanke durch das Zusammenwirken zweier ihn beeinflussenden Momente in die Verdrängung gerät. Er wird von der einen Seite (der Zensur des Bw.) weggestoßen, von der anderen (dem Ubw.) angezogen, also ähnlich wie man auf die Spitze der großen Pyramide gelangt.