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nydus/Die TraumdeutungPublic
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VI. Die Traumarbeit.

unabhängigen Traumdichtungen von Strindberg (Traumspiel), Paul Apel (»Hans Sonnenstößers Höllenfahrt«), Franz Molnar (»Das Märchen vom Wolf«) u. a. zeigen. Gelegentlich wird übrigens die Traumeinkleidung auch in den epischen Dichtungsformen mit Erfolg verwendet, wie beispielsweise in Dickens’ »Christmas Carol« oder in dem einzigartigen Werk des Zeichners Alfred Kubin (»Die andere Seite«), dessen psychoanalytische Bedeutung Dr. Hanns Sachs (Wien) dargelegt hat (»Imago«, I, 1912, p. 197). Endlich sind noch in der Lyrik, die in ihrem innersten Wesen dem Traum sehr nahe steht, derartige Einkleidungen immer sehr beliebt gewesen. Insbesondere Minne- und Meistergesang haben in Traumbildern geradezu geschwelgt und den Traum direkt als Wunscherfüller gepriesen. Am schönsten ist dies in manchen Liedern Walters von der Vogelweide, auf die bereits Riklin hingewiesen hat. Die zahlreichen Traumgedichte des alten Hans Sachs würden eine eigene Bearbeitung erfordern; zur Charakterisierung sei nur die ergötzliche Darstellung angeführt, wie der Traum einem Krämer eine Dorfkirchweih

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