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nydus/Die TraumdeutungPublic
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VI. Die Traumarbeit.

Angst begreift es sich auch leicht, daß die Sensation der Willenshemmung der Angst so nahe steht und sich im Traume so oft mit ihr verbindet. Die Angst ist ein libidinöser Impuls, der vom Unbewußten ausgeht und vom Vorbewußten gehemmt wird. Wo also im Traume die Sensation der Hemmung mit Angst verbunden ist, da muß es sich um ein Wollen handeln, das einmal fähig war, Libido zu entwickeln, um eine sexuelle Regung.

Was die häufig während eines Traumes auftauchende Urteilsäußerung: »Das ist ja nur ein Traum« bedeute und welcher psychischen Macht sie zuzuschreiben sei, werde ich an anderer Stelle (s. u. p. 350) erörtern. Ich nehme hier vorweg, daß sie zur Entwertung des Geträumten dienen soll.

Das in der Nähe liegende, interessante Problem, was dadurch ausgedrückt wird, wenn ein gewisser Inhalt im Traum selbst als »geträumt« bezeichnet wird, das Rätsel des »Traumes im Traume« hat W. Stekel durch die Analyse einiger überzeugender Beispiele in ähnlichem Sinne gelöst.

Das »Geträumte« des Traumes soll wiederum entwertet, seiner Realität beraubt werden; was nach dem Erwachen aus dem »Traum im Traume« weiter geträumt wird, das will der Traumwunsch an die Stelle der ausgelöschten Realität setzen. Man darf also annehmen, daß das »Geträumte« die Darstellung der Realität, die wirkliche Erinnerung, der fortsetzende Traum im Gegenteil die Darstellung des bloß vom Träumer Gewünschten enthält.

Der Einschluß eines gewissen Inhaltes in einen »Traum im Traume« ist also gleichzusetzen dem Wunsche, daß das so als Traum Bezeichnete nicht hätte geschehen sollen. Die Traumarbeit verwendet das Träumen selbst als eine Form der Ablehnung.

d) Die Rücksicht auf Darstellbarkeit .

Wir haben es bisher mit der

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