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nydus/Die TraumdeutungPublic
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IV. Die Traumentstellung.

Die Gruppe, zu welcher die beiden letzten Träume gehören, die den Tod lieber Angehöriger zum Inhalt haben, soll bei den typischen Träumen nochmals Berücksichtigung finden. Ich werde dort an neuen Beispielen zeigen können, daß trotz des unerwünschten Inhaltes alle diese Träume als Wunscherfüllungen gedeutet werden müssen. Keinem Patienten, sondern einem intelligenten Rechtsgelehrten meiner Bekanntschaft verdanke ich folgenden Traum, der mir wiederum in der Absicht erzählt wurde, mich von voreiliger Verallgemeinerung in der Lehre vom Wunschtraume zurückzuhalten. »Ich träume,« berichtet mein Gewährsmann, »daß ich, eine Dame am Arm, vor mein Haus komme. Dort wartet ein geschlossener Wagen, ein Herr tritt auf mich zu, legitimiert sich als Polizeiagent und fordert mich auf, ihm zu folgen. Ich bitte nur noch um die Zeit, meine Angelegenheiten zu ordnen. – Glauben Sie, daß es vielleicht ein Wunsch von mir ist, verhaftet zu werden?« – Gewiß nicht, muß ich zugeben. Wissen Sie vielleicht, unter welcher Beschuldigung Sie verhaftet wurden? – »Ja, ich glaube wegen Kindesmordes.« – Kindesmord? Sie wissen doch, daß dieses Verbrechen nur eine Mutter an ihrem Neugeborenen begehen kann? – »Das ist richtig.«8 – Und unter welchen Umständen haben Sie geträumt; was ist am Abend vorher vorgegangen? – »Das möchte ich Ihnen nicht gern erzählen, es ist eine heikle Angelegenheit.« – Ich brauche es aber, sonst müssen wir auf die

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