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nydus/Die TraumdeutungPublic
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(239) Diesen Gedanken entlehne ich der Schlaftheorie von Liébault, des Erweckers der hypnotischen Forschung in unseren Tagen. (Du sommeil provoqué etc., Paris 1889.)

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(240) Über andere Beobachtungen von Lenkung der Träume sagt Ferenczi: »Der Traum bearbeitet den das Seelenleben gerade beschäftigenden Gedanken von allen Seiten her, läßt das eine Traumbild bei drohender Gefahr des Mißlingens der Wunscherfüllung fallen, versucht es mit einer neuen Art der Lösung, bis es ihm endlich gelingt, eine die beiden Instanzen des Seelenlebens kompromissuell befriedigende Wunscherfüllung zu schaffen.«

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(241) Ist dies die einzige Funktion, die wir dem Traume zugestehen können? Ich kenne keine andere. A. Maeder hat zwar den Versuch gemacht, andere, »sekundäre«, Funktionen für den Traum in Anspruch zu nehmen. Er ging von der richtigen Beobachtung aus, daß manche Träume Lösungsversuche von Konflikten enthalten, die späterhin wirklich durchgeführt werden, sich also wie Vorübungen zu Wachtätigkeiten verhalten. Er brachte darum das Träumen in Parallele zu dem Spielen der Tiere und der Kinder, welches als vorübende Betätigung mitgebrachter Instinkte und als Vorbereitung für späteres ernsthaftes Tun aufzufassen ist, und stellte eine »fonction ludique« des Träumens auf. Kurze Zeit vor Maeder war die »vorausdenkende« Funktion des Traumes auch von Alf. Adler betont worden. (In einer von mir 1905 veröffentlichten Analyse wurde ein als Vorsatz aufzufassender Traum jede Nacht bis zu seiner Ausführung wiederholt.) Allein eine leichte Überlegung muß uns lehren, daß diese »sekundäre« Funktion des Traumes im Rahmen einer Traumdeutung keine Anerkennung verdient. Das Vorausdenken, Fassen von Vorsätzen, Entwerfen von Lösungsversuchen, die dann eventuell im Wachleben verwirklicht

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