also die Erinnerung an ein psychisch wertvolles Ereignis, ein Gedankengang die Rolle des Traumerregers übernehmen kann. Die Antwort, die sich aus zahlreichen Analysen auf das bestimmteste ergibt, lautet im letzteren Sinne. Der Traumerreger kann ein innerer Vorgang sein, der gleichsam durch die Denkarbeit am Tage rezent geworden ist. Es wird jetzt wohl der richtige Moment sein, die verschiedenen Bedingungen, welche die Traumquellen erkennen lassen, in einem Schema zusammenzustellen.
Die Traumquelle kann sein:
- a) Ein rezentes und psychisch bedeutsames Erlebnis, welches im Traume direkt vertreten ist5.
b) Mehrere rezente, bedeutsame Erlebnisse, die durch den Traum zu einer Einheit vereinigt werden6.
c) Ein oder mehrere rezente und bedeutsame Erlebnisse, die im Trauminhalt durch die Erwähnung eines gleichzeitigen, aber indifferenten Erlebnisses vertreten werden7.
d) Ein inneres bedeutsames Erlebnis (Erinnerung, Gedankengang), welches dann im Traume regelmäßig durch die Erwähnung eines