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nydus/Die TraumdeutungPublic
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VI. Die Traumarbeit.

ganze rätselhafte Geschichte im Traume absichtlich so gestaltet haben.

Die Absurdität ist eine absichtlich hergestellte.

In welcher Absicht aber? Wir sollen nun erfahren, was die Absurdität im Traume bedeutet, und aus welchen Motiven sie zugelassen oder geschaffen wird. Die Lösung des Geheimnisses im vorliegenden Falle ist folgende: Ich brauche im Traume eine Absurdität und etwas Unverständliches in Verbindung mit dem »Fahren«, weil

ich in den Traumgedanken ein gewisses Urteil habe, das nach Darstellung verlangt. An einem Abend bei jener gastfreundlichen und geistreichen Dame, die in einer anderen Szene des nämlichen Traumes als »Haushälterin« auftritt, hatte ich zwei Rätsel gehört, die ich nicht auflösen konnte. Da sie der übrigen Gesellschaft bekannt waren, machte ich mit meinen erfolglosen Bemühungen, die Lösung zu finden, eine etwas lächerliche Figur. Es waren zwei Äquivoke mit »Nachkommen« und »Vorfahren«. Sie lauteten, glaube ich, so:

Verwirrend wirkte es, daß das zweite Rätsel zur einen Hälfte identisch mit dem ersten war:

Als ich nun den Grafen Thun so großmächtig vorfahren sah, in die » Figaro «-Stimmung geriet, die das Verdienst der hohen Herren darin findet, daß sie sich die Mühe gegeben haben, geboren zu werden ( Nachkommen zu sein), wurden diese beiden Rätsel zu Zwischengedanken für die Traumarbeit. Da man Aristokraten leicht mit Kutschern verwechseln kann, und man dem Kutscher früher einmal in unseren Landen »Herr Schwager« zu sagen pflegte, konnte die Verdichtungsarbeit meinen Bruder in dieselbe Darstellung einbeziehen. Der Traumgedanke aber, der dahinter gewirkt hat, lautet: Es ist ein Unsinn, auf seine Vorfahren stolz zu sein. Lieber bin ich selber ein Vorfahr, ein Ahnherr. Wegen

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