CodalSearch this book — or all of Codal…⌘K
nydus/Die TraumdeutungPublic
Page 27 of 1033
Table of Contents

I. Die wissenschaftliche Literatur der Traumprobleme

»denn es läßt sich oft, anscheinend in der überwiegenden Mehrzahl der Träume beobachten, daß dieselben uns gerade ins gewöhnliche Leben zurückführen, statt uns davon zu befreien.« Maury (p. 56) sagt in seiner knappen Formel: »Nous rêvons de ce que nous avons vu, dit, desiré ou fait«; Jessen in seiner 1855 erschienenen Psychologie (p. 530) etwas ausführlicher: »Mehr oder weniger wird der Inhalt der Träume stets bestimmt durch die individuelle Persönlichkeit, durch das Lebensalter, Geschlecht, Stand, Bildungsstufe, gewohnte Lebensweise und durch die Ereignisse und Erfahrungen des ganzen

Am unzweideutigsten nimmt zu dieser Frage der Philosoph I. G. E. Maaß ( Über die Leidenschaften , 1805) Stellung: »Die Erfahrung bestätigt unsere Behauptung, daß wir am häufigsten von den Dingen träumen, auf welche unsere

27