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nydus/Die TraumdeutungPublic
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VI. Die Traumarbeit.

sind dieser Sensation im Traume schon bei den Exhibitionsträumen begegnet, haben ihre Deutung aber noch nicht ernstlich versucht. Es ist bequem aber unzureichend, zu antworten, im Schlafe bestehe motorische Lähmung, die sich durch die erwähnte Sensation bemerkbar macht. Wir dürfen fragen: Warum träumt man dann nicht beständig von solchen gehemmten Bewegungen? und wir dürfen erwarten, daß diese im Schlafe jederzeit hervorzurufende Sensation irgend welchen Zwecken der Darstellung diene und nur durch das im Traummaterial gegebene Bedürfnis nach dieser Darstellung erweckt werde.

Das Nichtzustandebringen tritt im Traume nicht immer als Sensation, sondern auch einfach als Stück des Trauminhaltes auf. Ich halte einen solchen Fall für besonders geeignet, uns über die Bedeutung dieses Traumrequisites aufzuklären. Ich werde verkürzt einen Traum mitteilen, in dem ich der Unredlichkeit beschuldigt erscheine. > Die Örtlichkeit ist ein Gemenge aus einer Privatheilanstalt und mehreren anderen Lokalen. Ein Diener erscheint, um mich zu einer Untersuchung zu rufen. Im Traume weiß ich, daß etwas vermißt wird, und daß die Untersuchung wegen des Verdachtes erfolgt, daß ich mir das Verlorene angeeignet. Die Analyse zeigt, daß Untersuchung zweideutig zu nehmen ist und ärztliche Untersuchung mit einschließt. Im Bewußtsein meiner Unschuld und meiner Konsiliarfunktion in diesem Hause gehe ich ruhig mit dem Diener. An einer Tür empfängt uns ein anderer Diener und sagt, auf mich deutend: Den haben Sie mir mitgebracht, der ist ja ein anständiger Mensch. Ich gehe dann ohne Diener in einen großen Saal, in dem Maschinen stehen, der mich an ein Inferno mit seinen höllischen Strafaufgaben erinnert. An einem Apparat sehe ich einen Kollegen eingespannt, der allen Grund hätte, sich

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