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nydus/Die TraumdeutungPublic
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VI. Die Traumarbeit.

Traum ins einzelne fort. So oft er zwei Elemente nahe beieinander zeigt, bürgt er für einen besonders innigen Zusammenhang zwischen ihren Entsprechenden in den Traumgedanken. Es ist wie in unserem Schriftsystem: ab bedeutet, daß die beiden Buchstaben in einer Silbe ausgesprochen werden sollen, a und b nach einer freien Lücke läßt a als den letzten Buchstaben des einen Wortes und b als den ersten eines anderen Wortes erkennen. Demzufolge bilden sich die Traumkombinationen nicht aus beliebigen, völlig disparaten Bestandteilen des Traummaterials, sondern aus solchen, die auch in den Traumgedanken in innigerem Zusammenhang stehen.

Darstellung der Kausalbeziehung und der Alternative.

Die Kausalbeziehungen darzustellen, hat der Traum zwei Verfahren, die im Wesen auf dasselbe hinauslaufen.

Die häufigere Darstellungsweise, wenn die Traumgedanken etwa lauten: Weil dies so und so war, mußte dies und jenes geschehen, besteht darin, den Nebensatz als Vortraum zu bringen und dann den Hauptsatz als Haupttraum anzufügen.

Wenn ich recht gedeutet habe, kann die Zeitfolge auch die umgekehrte sein. Stets entspricht dem Hauptsatz der breiter ausgeführte Teil des Traumes.

Ein schönes Beispiel von solcher Darstellung der Kausalität hat mir einmal eine Patientin geliefert, deren Traum ich späterhin vollständig mitteilen werde (p. 258 f.). Er bestand aus einem kurzen Vorspiel und einem sehr weitläufigen Traumstück, das in hohem Grade zentriert war und etwa überschrieben werden konnte: Durch die Blume. Der Vortraum lautete so: *Sie geht in die Küche zu den beiden Mägden und tadelt sie, daß sie nicht fertig werden »mit dem Bissel Essen«. Dabei sieht sie sehr viel grobes Küchengeschirr zum Abtropfen umgestürzt in der Küche stehen, und zwar in Haufen

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