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nydus/Die TraumdeutungPublic
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Table of Contents

I. Die wissenschaftliche Literatur der Traumprobleme

vollständig, wenn man hinzunimmt, daß man beim Träumen – in der Regel; die Ausnahmen fordern eine besondere Aufklärung – nicht zu denken, sondern zu erleben vermeint, die Halluzination also mit vollem Glauben aufnimmt. Die Kritik, man habe nichts erlebt, sondern nur in eigentümlicher Form gedacht – geträumt, regt sich erst beim Erwachen. Dieser Charakter scheidet den echten Schlaftraum von der Tagträumerei, die niemals mit der Realität verwechselt wird.

Burdach hat die bisher betrachteten Charaktere des Traumlebens in folgenden Sätzen zusammengefaßt (p. 476): »Zu den wesentlichen Merkmalen des Traumes gehört: a) daß die subjektive Tätigkeit unserer Seele als objektiv erscheint, indem das Wahrnehmungsvermögen die Produkte der Phantasie so auffaßt, als ob es sinnliche Rührungen wären; . . . b) der Schlaf ist eine Aufhebung der Eigenmächtigkeit.

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