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nydus/Die TraumdeutungPublic
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VII. Zur Psychologie der Traumvorgänge.

Die lockere Assoziationsverknüpfung im Traume haben wir nicht nur anerkannt, sondern ihrer Herkunft einen weit größeren Umfang zugewiesen, als geahnt werden konnte; wir haben aber gefunden, daß sie nur der erzwungene Ersatz für eine andere, korrekte und sinnvolle ist. Gewiß nannten auch wir den Traum absurd; aber Beispiele konnten uns lehren, wie klug der Traum ist, wenn er sich absurd stellt. Von den Funktionen, die dem Traume zuerkannt worden sind, trennt uns kein Widerspruch. Daß der Traum die Seele wie ein Ventil entlaste, und daß nach Roberts Ausdruck allerlei Schädliches durch das Vorstellen im Traume unschädlich gemacht wird, trifft nicht nur genau mit unserer Lehre von der zweifachen Wunscherfüllung durch den Traum zusammen, sondern wird für uns sogar nach seinem Wortlaute verständlicher als bei Robert. Das freie Sichergehen der Seele im Spiele ihrer Fähigkeiten findet sich bei uns wieder in dem Gewährenlassen des Traumes durch die vorbewußte Tätigkeit. Die »Rückkehr auf den embryonalen Standpunkt des Seelenlebens im Traume« und die Bemerkung von Havelock Ellis, »an archaic world of vast emotions and imperfect thoughts« erscheinen uns als glückliche Vorwegnahmen unserer Ausführungen, die primitive, bei Tage unterdrückte Arbeitsweisen an der Traumbildung beteiligt sein lassen; die Behauptung von Sully, »der Traum bringe unsere früheren sukzessive entwickelten Persönlichkeiten wieder, unsere alte Art, die Dinge anzusehen, Impulse und Reaktionsweisen, die uns vor langen Zeiten beherrscht haben«, konnten wir im vollen Umfange zu der unsrigen machen; wie bei Delage wird bei uns das »Unterdrückte« zur Triebfeder des Traumes.

Die Rolle, welche Scherner der Traumphantasie zuschreibt, und die Deutungen Scherners

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