In der Sexualkonstitution so vieler Menschen gibt es eine masochistische Komponente, die durch die Verkehrung ins Gegenteil der aggressiven, sadistischen entstanden ist. Man heißt solche Menschen »ideelle« Masochisten, wenn sie die Lust nicht in dem ihnen zugefügten körperlichen Schmerz, sondern in der Demütigung und seelischen Peinigung suchen. Es leuchtet ohne weiteres ein, daß diese Personen Gegenwunsch- und Unlustträume haben können, die für sie doch nichts anderes als Wunscherfüllungen sind, Befriedigung ihrer masochistischen Neigungen. Ich setze einen solchen Traum hieher: Ein junger Mann, der in früheren Jahren seinen älteren Bruder, dem er homosexuell zugetan war, sehr gequält hat, träumt nun nach gründlicher Charakterwandlung einen aus drei Stücken bestehenden Traum. * I. Wie ihn sein älterer Bruder »sekiert«. * II. Wie zwei Erwachsene in homosexueller Absicht miteinander schön tun. * III. Der Bruder hat das Unternehmen verkauft, dessen Leitung er sich für seine Zukunft vorbehalten hat. Aus letzterem Traume erwacht er mit den peinlichsten Gefühlen, und doch ist es ein masochistischer Wunschtraum, dessen Übersetzung lauten könnte: es geschähe mir ganz recht, wenn der Bruder mir jenen Verkauf antäte zur Strafe für alle Quälereien, die er von
El sueño, la realización disfrazada de un deseo reprimido.
Espero que las consideraciones y ejemplos precedentes basten para hacer plausible —hasta nueva objeción— que también los sueños de contenido desagradable han de interpretarse como cumplimientos de deseos.
Tampoco nadie verá en ello una manifestación del azar, el hecho de que en la interpretación de estos sueños se tropiece cada vez con temas de los que uno no habla con gusto o en los que no gusta pensar.