CodalSearch this book — or all of Codal…⌘K
nydus/Die TraumdeutungPublic
Página 699 de 937
Table of Contents

VII. Zur Psychologie der Traumvorgänge.

herankommen, verbleibt in unserem psychischen Apparat eine Spur, die wir »Erinnerungsspur« heißen können. Die Funktion, die sich auf diese Erinnerungsspur bezieht, heißen wir ja Gedächtnis. Wenn wir Ernst mit dem Vorsatze machen, die psychischen Vorgänge an Systeme zu knüpfen, so kann die Erinnerungsspur nur bestehen in bleibenden Veränderungen an den Elementen der Systeme. Nun bringt es, wie schon von anderer Seite ausgeführt, offenbar Schwierigkeiten mit sich, wenn ein und dasselbe System an seinen Elementen Veränderungen getreu bewahren und doch neuen Anlässen zur Veränderung immer frisch und aufnahmsfähig entgegentreten soll. Nach dem Prinzip, das unseren Versuch leitet, werden wir also diese beiden Leistungen auf verschiedene Systeme verteilen. Wir nehmen an, daß ein vorderstes System des Apparates die Wahrnehmungsreize aufnimmt, aber nichts von ihnen bewahrt, also kein Gedächtnis hat, und daß hinter diesem ein zweites System liegt, welches die momentane Erregung des ersten in Dauerspuren umsetzt. Dann wäre dies das Bild unseres psychischen Apparates (Fig. 2):

Fig. 2.
Fig. 2.

Es bien sabido que de las percepciones que actúan sobre el sistema W conservamos de forma duradera algo más que su propio contenido. Nuestras percepciones también se muestran en la memoria vinculadas entre sí, y ello ante todo según su antiguo encuentro en la simultaneidad. A esto lo llamamos el hecho de la asociación. Ahora

699