von dem Thema der Psychologie des Traumes das Teilproblem abgesondert, ob und inwieweit die moralischen Dispositionen und Empfindungen des Wachens sich ins Traumleben erstrecken. Der nämliche Widerspruch in der Darstellung der Autoren, den wir für alle anderen seelischen Leistungen mit Befremden bemerken mußten, macht uns auch hier betroffen. Die einen versichern mit ebensolcher Entschiedenheit, daß der Traum von den sittlichen Anforderungen nichts weiß, wie die anderen, daß die moralische Natur des Menschen auch fürs Traumleben erhalten bleibt.
La apelación a la experiencia onírica de todas las noches parece elevar la exactitud de la primera afirmación por encima de toda duda.
Jessen dice (p. 553):
«Tampoco se vuelve uno mejor ni más virtuoso en sueños; más bien parece enmudecer la conciencia en los sueños, por cuanto no se siente compasión y se pueden cometer los más graves crímenes, robo, asesinato y homicidio, con absoluta indiferencia y sin remordimiento posterior.»
Radestock (p. 146):
»Es ist zu berücksichtigen, daß die Assoziationen im Traume ablaufen und die Vorstellungen sich verbinden, ohne daß Reflexion und Verstand, ästhetischer Geschmack und sittliches Urteil etwas dabei vermögen; das Urteil ist höchst schwach und es herrscht ethische Gleichgültigkeit vor.«
Volkelt (p. 23): »Besonders zügellos aber geht es, wie jeder weiß, im Traume in geschlechtlicher Beziehung zu. Wie der Träumende selbst aufs Äußerste schamlos und