CodalSearch this book — or all of Codal…⌘K
nydus/Die TraumdeutungPublic
Página 37 de 937
Table of Contents

I. La literatura científica de los problemas del sueño

en este punto el derecho de la individualidad psicológica.

La tercera, la más extraña e incomprensible peculiaridad de la memoria en el sueño se manifiesta en la selección del material reproducido, ya que, a diferencia de la vigilia, en la que solo se valora lo más significativo, ocurre al contrario y también lo más indiferente, lo más insignificante de la memoria se considera digno de ser recordado. Cedo aquí la palabra a aquellos autores que han expresado su asombro con mayor fuerza.

Hildebrandt (p. 11):

»Denn das ist das Merkwürdige, daß der Traum seine Elemente in der Regel nicht aus den großen und tiefgreifenden Ereignissen, nicht aus den mächtigen und treibenden Interessen des vergangenen Tages, sondern aus den nebensächlichen Zugaben, sozusagen aus den wertlosen Brocken der jüngst verlebten oder weiter rückwärts liegenden Vergangenheit nimmt. Der erschütternde Todesfall in unserer Familie, unter dessen Eindrücken wir spät einschlafen, bleibt ausgelöscht aus unserem Gedächtnisse, bis ihn der erste wache Augenblick mit betrübender Gewalt in dasselbe zurückkehren läßt. Dagegen die Warze auf der Stirn eines Fremden, der uns begegnete, und an den wir keinen Augenblick mehr dachten, nachdem wir an ihm vorübergegangen waren, die spielt eine Rolle in unserem Traume« . . .

Strümpell (p. 39): > ». . . solche Fälle, wo die Zerlegung eines Traumes Bestandteile desselben auffindet, die zwar aus den Erlebnissen des vorigen oder vorletzten Tages stammen, aber doch so unbedeutend und wertlos für das wache Bewußtsein waren, daß sie kurz nach dem Erleben der Vergessenheit anheimfielen. Dergleichen Erlebnisse

37