CodalSearch this book — or all of Codal…⌘K
nydus/Die TraumdeutungPublic
Página 98 de 937
Table of Contents

I. La literatura científica de los problemas del sueño

jedes sittlichen Gefühles und Urteiles verlustig ist, so sieht er auch alle anderen und selbst die verehrtesten Personen mitten in Handlungen, die er im Wachen auch nur in Gedanken mit ihnen zusammenzubringen sich scheuen

El más radical contraste con esto lo forman afirmaciones como la de Schopenhauer, de que cada uno actúa y habla en el sueño en absoluta conformidad con su carácter.

R. Ph. Fischer19 afirma que los sentimientos y aspiraciones subjetivos, o los afectos y pasiones, se revelan en la arbitrariedad de la vida onírica, que las peculiaridades morales de las personas se reflejan en sus sueños.

Haffner (p. 25):

»Seltene Ausnahmen abgerechnet, . . . . . wird ein tugendhafter Mensch auch im Traume tugendhaft sein; er wird den Versuchungen widerstehen, dem Haß, dem Neid, dem Zorn und allen Lastern sich verschließen; der Mann der Sünde aber wird auch in seinen Träumen in der Regel die Bilder finden, die er im Wachen vor sich hatte.«

Scholz (p. 36): > »Im Traume ist Wahrheit, trotz aller Maskierung in Hoheit oder Erniedrigung erkennen wir unser eigenes Selbst wieder . . . . . Der ehrliche Mann kann auch im Traume kein entehrendes Verbrechen begehen, oder wenn es doch der Fall ist, so entsetzt er sich darüber, als über etwas seiner Natur Fremdes. Der römische Kaiser, der einen seiner Untertanen hinrichten ließ, weil diesem geträumt hatte, er habe dem Kaiser den Kopf abschlagen lassen, hatte darum so unrecht nicht, wenn er dies

98