(p. 84) de que es como «si los diez dedos de un hombre que no sabe nada de música recorrieran las teclas del instrumento». El sueño no se aparecería así como un fenómeno anímico, surgido de motivos psíquicos, sino como el resultado de un estímulo fisiológico que se manifiesta en una sintomatología psíquica porque el aparato afectado por el estímulo no es capaz de ninguna otra expresión. Sobre una premisa similar está construida, por ejemplo, la explicación de las ideas obsesivas que Meynert intentó dar mediante la famosa comparación de la esfera del reloj, en la que ciertos números sobresalen más abultados.
So beliebt diese Lehre von den somatischen Traumreizen geworden ist und so bestechend sie erscheinen mag, so ist es doch leicht, den schwachen Punkt in ihr aufzuweisen. Jeder somatische Traumreiz, welcher im Schlafe den seelischen Apparat zur Deutung durch Illusionsbildung auffordert, kann ungezählt viele solcher Deutungsversuche anregen, also in ungemein verschiedenen Vorstellungen seine Vertretung im Trauminhalt erreichen25. Die Lehre von Strümpell und Wundt ist aber unfähig, irgend ein Motiv anzugeben, welches die Beziehung zwischen dem äußeren Reiz und der zu seiner Deutung gewählten Traumvorstellung regelt, also die »sonderbare Auswahl« zu erklären, welche die Reize »oft genug bei ihrer reproduktiven Wirksamkeit treffen«. (Lipps, Grundtatsachen des Seelenlebens, p. 170.) Andere Einwendungen richten sich gegen die Grundvoraussetzung der ganzen Illusionslehre, daß die Seele im Schlafe nicht in der Lage sei, die wirkliche Natur der objektiven Sinnesreize zu erkennen. Der alte Physiologe Burdach beweist uns, daß die Seele auch im Schlafe sehr wohl fähig ist, die an sie gelangenden Sinneseindrücke richtig zu deuten und der richtigen Deutung gemäß zu reagieren, indem er ausführt, daß man